Ein Einzelhändler muss massiv investieren, weil Corona das Konsumverhalten der Kunden verändert hat, zudem hat sich der Wettbewerbsdruck verschärft. Es muss in die Infrastruktur (u.a. Online-Shop, neuer Marktauftritt, ggf. neues Sortiment) investiert werden. Allerdings fehlt eine belastbare Daten- und Zahlenplanung für eine verlässliche Investitionsentscheidung. Zu viele Komponenten/ Variablen sind noch unklar.

Auf der Basis einer neuen Marktbearbeitungsstrategie wird ein Businessplan erstellt, der verschiedene Szenarien aufzeigt und mit Zahlen hinterlegt. Rentabilität und Kapitalbedarf werden jeweils kritisch hinterfragt. Zudem sollte geprüft werden, ob es für das Projekt staatliche Zuschüsse gibt.

Nach Prüfung und Festlegung der konzeptionellen Vorgehensweise wird ein Businessplan erstellt, der die verschiedenen Szenarien belastbar abbildet. Liquidität, Rentabilität, Kapitalbedarf und Gesamtfinanzierung sind ermittelt, nur Variante zwei ist „kaufmännisch vorsichtig“ vertretbar. Die Geschäftsleitung stimmt dieser Einschätzung zu.

Auf der Basis der Variante zwei des Businessplans stimmt die Hausbank einer Finanzierung zu und trägt das Konzept mit. Das Projekt mit Janoris wird zudem bezuschusst. Im Nachgang wird vereinbart, dass Janoris einmal im Monat einen 2-stündiges Meeting moderiert, in welchem die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen konsequent verfolgt werden